„was, der war bei hellas?!“ – #1

Die Hellas-Fans haben über die Jahre viele Spieler Kommen und Gehen sehen. Die meisten dieser Spieler werden heute, vor allem natürlich in Deutschland, nicht mit dem „Provinzverein“ aus der Stadt von Romeo und Julia in Verbindung gebracht.
In dieser – vielleicht bereits bekannten – Serie werden Spieler vorgestellt, die während ihrer Karriere das Trikot der Gialloblu getragen haben und später eine erfolgreiche Karriere erlebten, heute jedoch mit anderen Vereinen assoziiert werden.

Den Anfang macht Adrian Mutu.

gli europei 2000 – quasi vinto

Die EM 2000 in den Niederlanden und Belgien. Nach teilweise der EM 96 sowie der WM 98 in Frankreich meine erste große Fußballerinnerung, zumindest war es das erste große Turnier, welches ich von Anfang bis Ende aufsog.

Im Blickfeld stand dabei für mich nicht die DFB-Elf, nicht etwa wegen der glorreichen Spielergeneration um Carsten Ramelow und Paulo Rink, auch nicht wegen Erich Ribbeck und Uli Stielike – nein, mit der DFB-Elf konnte ich noch nie viel anfangen.

Eine andere Mannschaft sollte sich hingegen in mein Gedächtnis einbrennen: Jene von Torhüter Francesco Toldo.

20-21: la stagione gialloblù – che resta?

Normalerweise sind Rückblenden keine große Sache. Auch im Falle der aktuellsten Saison von Hellas Verona sollten sich hier eigentlich nur wenige Komplikationen auftun. Eigentlich, denn leider kann man unter den gegebenen Umständen gar nicht zurückblicken, ohne potenzielle Entwicklungen und Ängste der Zukunft außen vor zu lassen.

i granata di reggio emilia: la storia della reggiana (1)

Die namensgebende Stadt Reggio nell‘Emilia, so die offizielle Bezeichnung, liegt am südlichen Rand der Poebene, eine klassische Industriestadt mit großem Altstadtkern. Während das benachbarte Parma eher für eine reichere, “vornehmere” Gesellschaft steht, ist das Umland von Reggio sehr von Agrikultur geprägt.

Am nördlichen Rand des Apennins gelegen, wird die Provinz RE südlich der Stadt sehr hügelig, teilweise gar bergig. 

Kleine, unebene Straßen wechseln sich ab mit gut ausgebauten, „beinahe-highways”, die so zwischen Reggio und Castelnovo ne’ Monti immer wieder für ein Gefühl sorgen, ähnlich dem auf der Brennerautobahn.

gialloblù superstar – 12 maggio 1985

Der 12. Mai steht für tifosi der Scaligeri aus Verona für etwas ganz besonderes: den bis heute einzigen Gewinn des scudetto. Als Architekt dieses einzigartigen Erfolges gilt hierbei Osvaldo Bagnoli; ein Name, den jedes Kind in Verona noch heute kennt. Ein kleiner Einblick in die Veroneser Welt unter Osvaldo Bagnoli.

quasi la morte

Der 34. Spieltag der Serie A steht an, unter anderem besuchen die Bianconeri aus La Spezia die Gialloblu aus Verona in deren Wohnzimmer, dem Bentegodi.

Während es für die Ligurier immer noch um den Klassenerhalt geht, scheint es für Verona offensichtlich nur noch um die goldene Ananas zu gehen – vermeintlich, denn jeder Veroneser tifoso will in Spielen gegen Spezia das verführerische Gefühl der süßen Rache und Befriedigung verspüren.

ora o mai più

Rückschläge wie die vielen Coronafälle in der eigenen Mannschaft passieren, doch sind für Gianluca Grassadonia alles andere als unüberwindbar. Eine solche Mentalität kann auch nicht als reiner Zweckoptimismus abgetan werden. Da steckt viel mehr dahinter. Und das ist hoffentlich ansteckend. Denn jetzt gilt es. Jetzt oder nie.

muore un papa se ne fa un’altro

Ivan Juric blickte kurz auf den Boden. Es schien, als wolle er der Frage der Sky-Reporterin eigentlich ausweichen, nur um sich dann doch zu äußern: „Non lo so se resterò, bisogna vedere quello che si vuole fare. Personalmente voglio competere, non mi interessano soldi e contratti. Nel momento in cui c’è la possibilità di crescere come squadra meglio, ma è il Presidente a decidere.“

tatanka e igor il terribile – hübner

Zwei Stürmer erblickten in diesem Jahr 1967 das Licht des bel paese, die heute beide zu den besten und vergessensten Torjäger der italienischen Beletage aller Zeiten gehören: Dario Hübner, geboren im April 1967, und Igor Protti, geboren im September 1967.

(…)

Zwei Erfolgsgeschichten, die beide so absolut nicht vorherzusehen waren. 

Im ersten Teil beschäftigen wir uns mit dem wenige Monate Älteren der beiden Ausnahmespieler: Dario Hübner.

„cassanata“: wenn der hahn nicht mehr fliegt

Der 6. März des Jahres 2011 stellt eine Zäsur in der ereignisreichen Vereinsgeschichte des damaligen AS Bari dar. In Udine, gelegen im Nordosten Italiens und somit eine der weitesten Auswärtsreisen für I Galletti, zu Deutsch die Hähne, setzte es letztendlich eine 1-0 Niederlage für die Pugliesi. Dass der Torschütze Udine-Legende Antonio Di Natale war, wird den Fans der Galletti heute wohl kaum noch in Erinnerung sein – viel mehr ist diese Partie aus einem anderen Grund in die Geschichte der Süditaliener eingegangen: Tatsächlich war jene Niederlage im Friaul die 1000. Partie in der Serie A für die stolzen Baresi, wenngleich man sich sicherlich schönere Umstände für ein solches Jubiläum gewünscht hätte.